Es gibt Momente im Alltag, die so banal beginnen, dass man niemals erwarten würde, wie drastisch sie sich verändern können. Ein gewöhnlicher Nachmittag, ein vertrauter Geschmack, ein Ritual, das sich beinahe täglich wiederholt – und doch genügt ein einziger unerwarteter Fund, um alles infrage zu stellen, was man für sicher gehalten hat. Genau so begann die Geschichte, als meine Tochter ihre Lieblings-Schokoladeneistüte öffnete, ohne die geringste Ahnung davon zu haben, dass sie nur wenige Minuten später einen Schock erleben würde, der uns beiden noch lange in Erinnerung bleiben sollte.
Die Szene warvertraut: das Knacken der Waffel, der süße Duft der Schokolade, das cremige Innere, das langsam zu schmelzen beginnt. Nichts deutete darauf hin, dass sich hinter dieser perfekten äußeren Fassade etwas verbarg, das man eher in einem Albtraum als in einem harmlosen Dessert erwarten würde. Doch als meine Tochter plötzlich innehielt, der Löffel halb in der Luft, und mich mit großen, fragenden Augen ansah, ahnte ich, dass etwas nicht stimmte.
Was zunächst wie ein Stück Papier, eine harte Karamellschicht oder ein Produktionsfehler aussah, entpuppte sich bei genauerem Hinsehen zu etwas völlig Unvorstellbarem – etwas, das eine einfache Eistüte zu einem schockierenden Rätsel machte. In diesem Moment verwandelte sich das harmlose Vergnügen in reinen Entsetzen, und die Frage, die uns beide sofort beschäftigte, war: Wie konnte so etwas passieren?
Meine Tochter öffnete eine Tüte Schokoladeneis und fand etwas Seltsames darin: Wir waren überrascht, als wir erkannten, was es war.
Heute öffnete meine Tochter ihre Lieblings-Schokoladeneiscreme – dieselbe, die sie fast jeden Tag nach der Schule isst.
Alles schien völlig normal: die knusprige Waffel, der süße Duft, der zartschmelzende Schokoladenüberzug. Doch schon nach wenigen Löffeln war ich überrascht, als Imie sagte:
– Mama, schau dir das an!
Ich ging näher heran und sah etwas Seltsames, wie ein Stück Papier oder verhärtetes Karamell. Zuerst dachten wir, es sei ein kleiner Fehler, vielleicht ein zusätzliches Stück Schokolade, das darin feststeckte. Aber meine Tochter, immer neugierig, beschloss, mit ihrem Löffel etwas tiefer zu graben.
Eine Sekunde später schrie sie auf. Unter der Schokolade, in der cremigen Schicht, lag etwas, das mir das Blut in den Adern gefrieren ließ.
Im Eis befand sich ein winziges Wesen mit Schwanz und Krallen.
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Ein Skorpion. Ein echter – d3ad, aber unverkennbar. Seiner Größe nach zu urteilen, muss es ein Jungtier gewesen sein.
Wir waren wie gelähmt vor Schreck. Meine erste Frage war: Wie ist das denn da hingekommen? Vielleicht ist es in der Fabrik beim Befüllen der Waffeln passiert? Oder noch schlimmer, vielleicht ist es später hineingekommen und im Dessert gefroren?
Wir waren angewidert und entsetzt. Meine Tochter konnte die Eistüte nicht einmal mehr ansehen; ihre Hände zitterten. Ich habe schnell Fotos gemacht und eine Beschwerde bei der Firma eingereicht.
Mittlerweile löst allein der Gedanke an Eiscreme ein mulmiges Gefühl in mir aus. Man weiß nie, was sich unter der perfekten, glänzenden Schokoladenschicht verbirgt.
Die Zubereitung finden Sie auf der 2. Seite



















































