Experten schlagen Alarm: Was zunächst wie ein gewöhnlicher Wintereinbruch wirkte, entwickelt sich zunehmend zu einer gefährlichen Wetterlage mit hohem Risiko. Tief „Elli“ hat große Teile des Landes fest im Griff – mit Schnee, Sturm und massiven Verkehrsbehinderungen. Doch die größte Gefahr steht vielen Regionen noch bevor.
schlagen Alarm, Experten warnen eindringlich – die Lage könnte schnell
Der Countdown zum Frost-Schock
Seit Freitag fegt „Elli“ über den Norden und die Mitte des Landes, begräbt Bahnhöfe unter Schneeverwehungen und legt Flugpläne lahm. Windböen peitschen durch Häuserschluchten, während der Deutsche Wetterdienst seine Warnkarten im Stundentakt nachschä
Doch die eigentliche Gefahr lauert nicht im Schneesturm – sondern in der anschließenden Warmfront, die über Nacht eintrifft und binnen Minuten aus feinem Pulverschnee eine spiegelglatte Frostbahn schmiedet.
Kurz vor Tagesanbruch zieht von Westen her Regen auf, der auf tiefgefrorenen Böden zu klirrendem Blitzeis gefriert. Laster stranden quer, räumkommandos streuen pausenlos – doch das Glatteis versiegelt Asphalt, Schienen und Rollfelder.
Pendler sollen, warnen Experten, „wenn möglich zu Hause bleiben“: In Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Hessen und Teilen Bayerns gilt die höchste Unwetterstufe. Wer dennoch startet, riskiert Sekundenbruchteile ohne Bremsweg.
Schulstart auf wackeligem Untergrund – Hamburg setzt alles auf eine Karte
Nach zwei Tagen „Schneefrei“ wollen Hamburgs staatliche Schulen heute wieder öffnen. 273.000 Kinder stapfen Richtung Klassenzimmer, während auf Dächern tonnenschwere Schneepakete lasten und Sporthallen gesperrt bleiben.
Die Schulbehörde verspricht Präsenzunterricht – doch eine dünne Eisschicht auf Gehwegen macht schon den Weg zur Haustür zum Balanceakt. Ob der Unterricht wirklich stattfindet, entscheidet am Ende das Thermometer auf dem Pausenhof.
Während die Hansestadt zittert, spitzt sich südwestlich das Glatteis-Drama weiter zu – sehen wir uns das genauer an.
Noch in der Nacht hat der DWD für Rheinland-Pfalz und das Saarland „extreme Glätte“ ausgerufen: Schneeflocken wechseln binnen Minuten in Regen, der sich wie Klarlack über Autobahnen legt. Bis 10 Uhr drohen Massenkarambolagen und Stromausfälle durch vereiste Leitungen.
Erst wenn mildere Atlantikluft vordringt, taut das dicke Eispanzer auf – doch zurück bleiben Äste, die unter Last brachen, und Oberleitungen, die wie Glas splittern.
Und nördlich davon herrscht gleichzeitig arktische Kälte – schauen wir nach Berlin und Brandenburg.
Frostbiss statt Tauwetter – der Osten friert ein
Berlin und Brandenburg starten mit bis zu minus 20 Grad in den Tag, Atemwolken gefrieren zu Eiskristallen. Gegen Mittag setzt leichter Schnee ein – um wenig später in gefrierenden Regen überzugehen. Jede Stufe, jede Bordsteinkante verwandelt sich in eine Rutschbahn.
Die Polizei bittet, Autofahrten zu vermeiden und Warndreiecke griffbereit zu halten. Rettungsdienste stocken Personal auf, Kliniken melden erste Brüche und Prellungen, doch das dickste Kapitel schreibt „Elli“ noch etwas weiter südlich.
Die Zubereitung finden Sie auf der 2. Seite



















































